Netzwerkkonfiguration
auch zur Konfiguration des Netzwerkes wird ein Translator verwendet. GNUMach sollte die Netzwerkkarte - sofern sie denn unterstützt wird - per default erkennen. Nachsehen ob dem so ist, kann man mit:
hurd#: cat /dev/klog
Nun zur Konfiguration:
hurd#: settrans -fgap /servers/socket/2 /hurd/pfinet -i eth0 -a 192.168.1.1 -g 192.168.1.230 -m 255.255.255.0
- Das tut:
- -fgap
- fg = Entfernt einen bereits auf diese node gelegten Translator
- ap = es wird ein Aktiver und ein Passiver Translator erstellt.
- (bei Passiven werden die Informationen in der node gespeichert, so ist er auch nach einem reboot noch vorhanden, bei Aktiven Translatoren werden auftretende Fehler direkt nach stderr ausgegeben.)
- /servers/socket/2
- Die Node auf die der Translator gelegt werden soll
- /hurd/pfinet
- Welcher Translator
- -i eth0
- auf welchem Device der pfinet lauschen soll.
- -a 192.168.1.1
- eth0 wird die Adresse 192.168.0.1 bekommen
- -g 192.168.1.230
- der Default Gateway
- -m 255.255.255.0
- Die Netmask.
- -fgap
Läuft alles gut, so kann man sich die Konfiguration anschliessend mit "ifconfig" ansehen:
abi@hurd:~$ ifconfig lo (1): inet address 127.0.0.1 netmask 255.0.0.0 flags UP LOOPBACK RUNNING mtu 3924 eth0 (2): inet address 192.168.1.1 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.1.255 flags UP BROADCAST RUNNING MULTICAST mtu 1500
Den Nameserver wie gewohnt in /etc/resolv.conf eintragen:
abi@hurd:~$ cat /etc/resolv.conf nameserver 192.168.1.2 nameserver 192.168.1.3 nameserver 192.168.1.4